Bei ungerechtfertigte Absetzung 40 Euro an Krankenkasse berechnen

Seit Juli 2016 gilt auch im Verhältnis von Krankenkassen zu Therapeuten ohne weiteres § 288 Absatz 5 BGB, welcher festlegt, dass im Falle des Verzuges pauschal 40 € an den Gläubiger (in diesem Falle an denTherapeuten) zu zahlen sind. Sollte beispielsweise eine ungerechtfertigte Absetzung vorliegen, kann der Therapeut der jeweiligen Kasse für jeden Fall des Verzuges den Betrag in Höhe von 40 Euro berechnen.

Weiterlesen

Nachruf

 

Am Sonntag, den 01. Oktober 2017, ist Herr Klaus-Dieter Eichner,  verstorben.Er war von 1989 bis 2009 Bezirksvorsitzender der Bezirksstelle Bremerhaven.

Unser aufrichtiges Beileid gilt seinen Angehörigen.  Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Inkrafttreten des Entlassmanagements zum 01.Okt. 2017

Wir berichteten bereits, dass zum 1. Oktober 2017 das neue Entlassmanagement nach stationärem Aufenthalt in Kraft treten wird.

Dieses hat zum Ziel, eine lückenlose und zeitnahe Anschlussversorgung der Patienten zu gewährleisten. Zur Überbrückung der Zeit zwischen Krankenhausbehandlung und Weiterbehandlung durch einen ambulanten Haus- oder Facharzt können Krankenhausärzte künftig die in § 92 Abs. 1 S. 2 Nr. 6 SGB V genannten Leistungen wie Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel, häusliche Krankenpflege und Soziotherapie für einen begrenzten Zeitraum verordnen und auch die Arbeitsunfähigkeit (AU) feststellen.  Weiterlesen

Verhandlungsergebnis DGUV/ Berufsgenossenschaft ab Okt. 2017

Die Gebührenverhandlungen mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) konnten erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Das Ergebnis steht aber noch unter Gremienvorbehalt bis zum 27. Oktober 2017. Solange sind die verhandelten Preise noch nicht vereinbart!
Das Ergebnis sieht eine strukturelle Erhöhung von ca. 6,4 % und eine Laufzeit rückwirkend vom 1.10.2017 bis zum 30.04.2018 vor.

Aufgrund der zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bestätigten Preise, empfehlen wir unseren Mitgliedern, Leistungen, die ab 1. Oktober 2017 erbracht werden, erst dann abzurechen, wenn die Zustimmung der DGUV vorliegt. Nachberechnungen sind von vornherein ausgeschlossen.