Weitere Informationen

Die Geschäftsstelle ist von montags – donnerstags in der Zeit von 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr telefonisch zu erreichen.
Tel.: 0421 – 57 06 62 / Fax: 0421 – 58 22 70
E-Mail: info@vpt-weser-ems.de
Internet: http://www.vpt-weser-ems.de

22.04.2016
Termin: Am 23. April 2016 findet um 11.OO Uhr im Hotel Thomsen, Bremer Str. 186 in Delmenhorst, unsere Landesgruppentagung statt. Eingeladene Teilnehmer und unsere Mitglieder sind auch ohne Anmeldung herzlich Willkommen.

13.04.2016
Behandlung von Patienten/Flüchtlingen ohne Gesundheitskarte
Die verordnete Leistung inkl.Zuzahlung muss vor Behandlungsbeginn vom zuständigen Sozialamt genehmigt werden und können dann zu den ortsüblichen Primärkassen Sätzen abgerechnet werden.

07.04.2016
Die DAK-Gesundheit informierte uns über eine Änderung der Annahmestelle für die Abrechnung von Heilmittel ab dem 01.05.2016
Die SYNTELA IT-Dienstleistungs GmbH, Torgauer Platz 1-3, 04311 Leipzig, IK: 661 430 046 wird ab diesem Zeitpunkt die vollumfängliche Bearbeitung der Abrechnung vornehmen.Das Kostenträgerverzeichnis wird zu diesem Zeitpunkt entsprechend geändert. Die DAK-Gesundheit empfiehlt, die Abrechnungen so zu steuern, dass ab dem 1.05.2016 vollständige Abrechnungsunterlagen und die jeweiligen Datenlieferungen bei der SYTELA GmbH vorliegen.Die Zuständigkeit der Inter-Forum GmbH für die Annahme von Daten und Belegen von Heilmittelabrechnungen endet am 30.04.2016. Abrechnungen mit Posteingang nach dem 30.04.2016 werden von dort zurück gesandt. Es erfolgt keine Weiterleitung an SYNTELA GmbH. Alle Leistungserbringer, die in der Vergangenheit mit der DAK-Gesundheit abgerechnet haben, werden – voraussichtlich in der 15. KW 2016 – von der DAK-Gesundheit informiert.

01.04.2016
Das Bundessozialgericht (BSG) hat am 24.03.2016 zur Sozialversicherungspflicht von Physiotherapeuten,
die ohne eigene Zulassung ihre Leistungen in einer fremden, zur Leistungserbringung nach § 124 SGB V zugelassenen Praxis erbringen, gegen eine Physiotherapiepraxis entschieden (Az.: B 12 KR 20/14 R). Das BSG wies die gegen das Urteil der Vorinstanz gerichtete Revision als unbegründet zurück. Die Praxis muss nun 27.000 Euro Sozialversicherungsbeiträge an die Deutsche Rentenversicherung nachentrichten.

Hier ein Link (bitte kopieren) auf einen aktuellen Bericht hierzu, dem Sie weitere Details entnehmen können:

http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/streit-um-versicherungspflicht-von-krankengymnasten-125249.php?vc=emailempfehlung

14.03.2016
Neue Leistungs- und Gebührenverzeichnis der DGUV (Berufsgenossenschaften) zum 01.04.2016. Bitte beachten Sie, dass für die B-Positionen die neu vereinbarten vdek-West-Preise bereits zum 01.03.2016 greifen.
Unseren Mitgliedern stehen alle Vergütungssätze im Vertragsbereich auf www.vpt.de zur Verfügung.

11.03.2016
Neue Vergütungssätze der vdek rückwirkend zum 01.03.2016

Die Verhandlungen mit dem vdek konnten nun erfolgreich abgeschlossen werden. Rückwirkend zum 01.03.2016 treten die neuen Preise zu den vereinbarten Konditionen (2,95% und Anpassung der Position “MLD-Großbehandlung” und “Manuelle Therapie” um jeweils 0,125% des Gesamtumsatzes je Vergütungsliste in Kraft. Maßgebend ist das Verordnungsdatum! Die Zuzahlungsliste steht Ihnen in Kürze auf vpt.de im Vertragsbereich-Verträge zur Verfügung.

16.02.2016
Umstellung der Verschlüsselung von Triple-DES auf AES (Leistungserbringerverbände) – Betrifft Therapeuten, die selbst abrechnen! (Meldung vom GKV-Spitzenverband Abteilung Telematik/IT-Management Referat Datenaustausch)

Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass der Verschlüsselungs-Algorithmus “Triple-DES” nach einer seit dem 01.01.2015 andauernden Übergangsphase zum 01.03.2016 seine Gültigkeit verliert. Ab dem 01.03.2016 ist ausschließlich der Verschlüsselungs-Algorithmus “AES” anzuwenden.

Die Details hierzu finden Sie in der “Security Schnittstelle für den Datenaustausch im Gesundheits- und Sozialwesen”, die wir auf unserer Website bereitstellen:

https://www.gkv-datenaustausch.de/technische_standards/sicherheitsverfahren/sicherheitsverfahren.jsp

02.01.2016
Neue Vergütungssätze der Primärkassen in Niedersachsen

Die Preisvereinbarung tritt am 1.02.2016 in Kraft. Bei der Abrechnung gilt die Stichtagsregelung. Maßgeblich ist der Tag der Abgabe der Leistung.

Behandlungen bis zum 31.01.2016 werden nach der alten Gebührenliste abrerechnet und Behandlungen ab dem 1.02.2016 nach den neuen Preisen.

Bitte besondes bei den Hausbesuchen darauf achten, dass ab dem 01.02.16 nur noch die neuen Abrechnungspositonsnummern (x9933 Hausbesuch inkl. Wegegeld (Einsatzpauschale) 10,00 €,
x9934 Hausbesuch in einer sozialen Einrichtung inkl. Wegegeld (Einsatzpauschale)) 5,80€ und Preise anzugeben sind. Die Preisvereinbarung wurde an unsere Mitglieder versendet. Achtung, in der Zuzahlungsliste steht die x9902 statt der aktuellen Positon x9934, die Vergütung ist richtig angegeben.

Befinden sich Patienten in der Kurzzeitpflege/Verhinderungspflege können die Voraussetzungen für einen „normalen“ Hausbesuch angesetzt werden. Der LE kann also 10,- € für einen Hausbesuch abrechnen. Der Patient befindet sich ja grds. im häuslichen Umfeld und ist nur für kurze Zeit in einer „Einrichtung“ untergebracht.

Wir bitten Sie, die sehr kurzfristige Mitteilung über die neuen Preise in Niedersachsen zu entschuldigen. Wir hatten rechtzeitig mit den Kassen verhandelt.Weitere Informationen hierzu erhalten unsere Mitglieder über ein Mitgliederrundschreiben.

03.12.2015
Koalition gefährdet Patientenversorgung – Abschaffung der Grundlohnsummenbindung erneut gescheitert

Die Politik hat gegen die Abschaffung der Grundlohnsummenbindung bei Vergütungserhöhungen im Heilmittelbereich entschieden – zugunsten der Kassen und zum Schaden der Patienten. Denn: Aufgrund der desolaten Vergütungssituation sinken sowohl die Ausbildungszahlen als auch die Verweildauer in Heilmittelberufen. Tausende Arbeitsplätze bleiben schon heute unbesetzt. Der sich weiter verschärfende Personalmangel ist selbst in den Ballungsgebieten angekommen. Für die Patienten inakzeptable Wartezeiten sind vorprogrammiert.

„Wir und die Mehrheit der Berufsangehörigen sind tief enttäuscht und verärgert. Der längst überfällige Schritt, die Vergütung der Heilmittelerbringer von der Grundlohnsummenbindung abzukoppeln und die Schiedsverfahren deutlich zu beschleunigen, wäre ein wichtiges Signal gewesen. Leider hat die Politik diese Gelegenheit verpasst“, erklärt Karl-Heinz Kellermann, Vorsitzender des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV).

Die Abkoppelung der Vergütungen von der Grundlohnsummenentwicklung hätte die Voraussetzungen dafür geschaffen, bei den Krankenkassen endlich leistungsgerechte und auskömmliche Vergütungen durchzusetzen und so die Attraktivität der Heilmittelberufe zu steigern. Schließlich sind Ergotherapeuten, Masseure und medizinische Bademeister, Physiotherapeuten sowie Logopäden und Podologen unverzichtbare Glieder in der Therapiekette. Leidtragende des zunehmenden Fachkräftemangels sind die Patienten. Die Politik steht in der Pflicht, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und immer deutlicher spürbare Versorgungsengpässe zu beseitigen.

Über den Spitzenverband der Heilmittelverbände:
Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) e.V. ist die maßgebliche Spitzenorganisation auf Bundesebene im Heilmittelbereich. In den Mitgliedsverbänden des SHV sind mehr als 70.000 Therapeuten organisiert. Aktuell bilden drei physiotherapeutische Verbände (IFK, VPT und ZVK) und ein ergotherapeutischer Verband (DVE) den SHV. Mehr Informationen zum Spitzenverband gibt es unter www.shv-heilmittelverbaende.de

13.11.2015
Presseinformation der Hochschule Bremen

Wissenschaftssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt eröffnet Modell-Studiengang „Angewandte Therapiewissenschaften“
„Durch Akademisierung werden Logopädie- und Physiotherapie-Berufe qualitativ aufgewertet und attraktiver“
Gut besuchte Auftaktveranstaltung

Mit 40 Studierenden ist er im Wintersemester gestartet, jetzt fällt der offizielle Startschuss: Am 12. November eröffnete Wissenschaftssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt offiziell den Modell-Studiengang „Angewandte Therapiewissenschaften“. In ihm sollen die mit der Fachschulausbildung erworbenen beruflichen Fähigkeiten in den Bereichen Logopädie und Physiotherapie durch wissenschaftlich fundiertes fachspezifisches, gesundheitswissenschaftliches und forschungsmethodisches Können erweitert werden. Die Kooperationspartner – Hochschule Bremen, Bremer Heimstiftung und Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen – versprechen sich eine qualitative Aufwertung und mehr Attraktivität für diese Berufsfelder.

Auf der mit gut 100 Gästen gut besuchten Auftaktveranstaltung begrüßten neben Senatorin Quante-Brandt Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey, der Dekan der Fakultät Gesellschaftswissenschaften, Prof. Dr. Heinz Janßen, sowie Alexander Künzel, Vorstandsvorsitzender der Bremer Heimstiftung, die Gäste begrüßen. Im Anschluss stellen Dr. Wiebke Scharff Rethfeldt, Professorin für Logopädie, und Dr. Axel Schäfer, Professor für Physiotherapie, den Studiengang vor. Nach zwei fachlichen Impulsvorträgen stand zum Abschluss ein Empfang auf dem Programm. Alle Rednerinnen und Redner unterstrichen den Stellenwert des Modell-Studiengangs für die Region in puncto Fachkräfte- und Qualitätssicherung.

„Angewandte Therapiewissenschaften“, ein auf sechs Semester angelegter Bachelor-Studiengang, richtet sich an Logopädinnen und Logopäden sowie an Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, die ihre Berufsausbildung bei der Bremer Heimstiftung oder der wisoak absolviert haben. Auch wer die dreijährige Berufsausbildung „Logopädie“ oder „Physiotherapie“ an einer Berufsfachschule mit staatlicher Prüfung absolviert hat, kann sich – nach Äquivalenzprüfung der erworbenen Kompetenzen durch die Hochschule Bremen – um einen Studienplatz bewerben.

„Erstmals können Logopädinnen und Logopäden sowie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten nach Abschluss ihrer berufsfachschulischen Ausbildung in weiteren drei Semestern den Bachelor of Science (B.Sc.) in Bremen erwerben. Zulassungsvoraussetzung sind die Allgemeine Hochschulreife (Abitur), Fachhochschulreife oder Einstufungsprüfung/Sonderzulassung sowie der Nachweis einer abgeschlossenen Ausbildung in Physiotherapie oder Logopädie“, erläutern Prof. Dr. Wiebke Scharff Rethfeldt und Prof. Dr. Axel Schäfer. „Insgesamt dauern Ausbildung und Studium viereinhalb Jahre. In dem auf sechs Semester angelegten Studium werden wiederum drei Semester mit der abgeschlossenen Berufsfachschulausbildung verrechnet, so dass folglich drei Semester an der Hochschule Bremen absolviert werden müssen.“

Für die Partner-Einrichtungen ist die Option, durch ein Studium die an der Fachschule erworbene Qualifikation aufzuwerten, eine wichtige Motivation für die Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremen. „Mit dem Kooperationsvertrag wurde ein Meilenstein in den Bemühungen um eine Verzahnung von beruflicher und akademischer Bildung auch in den Gesundheitsfachberufen erreicht“, sagt Hans-Werner Steinhaus, Geschäftsführer der wisoak. „Zudem fördert diese Kooperation die aufgrund der gestiegenen fachlichen Anforderungen erforderliche Akademisierung der Therapieberufe.“

„Unter dem Eindruck des demographischen Wandels ist der Bedarf an hoch qualifizierten Therapeutinnen und Therapeuten groß. Mit diesem Studium eröffnen wir jungen Menschen in Bremen die Möglichkeit, sich für diesen Arbeitsbereich weiter zu qualifizieren. Damit verbessern sich ihre Perspektiven auf dem Gesundheitsarbeitsmarkt“, erläutert Alexander Künzel, Vorstandsvorsitzender der Bremer Heimstiftung.

Für Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey ist der Start des Studiengangs „Angewandte Therapiewissenschaften“ eine wichtige Etappe zu mehr Durchlässigkeit: „Durch die Anrechnung von 50 Prozent der bereits an den Fachschulen erworbenen Kompetenzen können wir das Bachelor-Studium attraktiver machen und so neue Zielgruppen erreichen. Damit leisten wir als Hochschule Bremen einen wertvollen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beitrag in einem Berufsfeld mit erheblichem Bedarf an qualifizierten Fachkräften in diesem bedeutsamen Sektor.“

Hinweise für Redaktionen:
Unter: https://dataexchange.hs-bremen.de/exchange?g=daxgnz86 ist bis zum 10. Dezember 2015 ein Gruppenfoto hinterlegt, das im Zusammenhang mit der Berichterstattung in den Medien über die Veranstaltung kostenfrei verwendet werden darf. Foto: Dennis Welge, Hochschule Bremen.
Zu sehen sind von links nach rechts: Antje Kehrbach, Projektleitung Gesundheitswirtschaft bei der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Prof. Dr. Axel Schäfer, Studiengang Angewandte Therapiewissenschaften (ATW), Lehrgebiet Physiotherapie, Prof. Dr. Wiebke Scharff Rethfeldt, Studiengang ATW, Lehrgebiet Logopädie, Hans-Werner Steinhaus, Geschäftsführer der wisoak, Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin der Hochschule Bremen, Prof. Dr. Heinz Janßen, Dekan der Fakultät Gesellschaftswissenschaften, Jutta Dernedde, Geschäftsführerin Medizin bei der Gesundheit Nord, Prof. Dr. Eva Qante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, und Alexander Künzel, Vorstandsvorsitzender der Bremer Heimstiftung.

Weitere Informationen über den Studiengang „Angewandte Therapiewissenschaften B.Sc.“ unter: http://www.hs-bremen.de/internet/de/studium/stg/atw/index.html.

Für Rückfragen an die …
… Hochschule Bremen:
• Prof. Dr. Wiebke Scharff Rethfeldt, Lehrgebiet Logopädie, 0421-5905 3768, w.scharff.rethfeldt@hs-bremen.de;
• Prof. Dr. Axel Schäfer, Lehrgebiet Physiotherapie, 0421-5905 3784, axel.schaefer@hs-bremen.de,
… Bremer Heimstiftung: Dr. Angela Sallermann, Fachleiterin des Erwin-Stauss-Instituts, 0421-24 34 400, angela.sallermann@bremer-heimstiftung.de;
… wisoak: Vera Wanetschka, Leiterin der Schule für Logopädie, 0421 – 44 99 660, v.wanetschka@wisoak.de.

24.07.2015
Unterbrechungsfristen bei Heilmittelverordnungen der gesetzlichen Krankenkassen

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

anlässlich der Mitgliedertreffen in der Bezirksstelle Oldenburg wurde auf Grund großer Verunsicherung hinsichtlich der Unterbrechungsfristen bei Krankheit oder Urlaub der Wunsch nach einer zusammenfassenden Aufstellung geäußert:

vdek (BARMER GEK, DAK-Gesundheit, Techniker Krankenkasse (TK), Kaufmännische Krankenkasse – KKH, HEK – Hanseatische Krankenkasse):
• bei therapeutisch indizierter Behandlungsunterbrechung in Abstimmung mit dem verordneten Arzt (T),
• Krankheit des Patienten / Therapeuten (K)
• Urlaub des Patienten / Therapeuten (F)
keine zeitliche Begrenzung. Sollte aber trotzdem aus therapeutischer Sicht nach 4 – 6 Wochen abgebrochen werden.

LKK (Landwirtschaftliche Krankenkasse (LKK), Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG)
• s. vdek

Primärkassen (AOK, BKK, IKK zugleich für die KK Gartenbau/handelnd als LV für die landwirtschaftliche Krankenversicherung Bremen) Bremen/Bremerhaven
• s. vdek

Primärkassen (AOK, BKK, IKK classic, Knappschaft) Niedersachsen
• bei therapeutisch indizierter Behandlungsunterbrechung in Abstimmung mit dem verordneten Arzt (T), max. 19 Tage
• Krankheit des Patienten / Therapeuten (K) max. 19 Tage
• Urlaub des Patienten / Therapeuten (F) max. 19 Tage nur
bei längerfristigen Verordnungen

Wichtig bei allen Kassen: Der zugelassene Leistungserbringer begründet die Überschreitung der Zeitintervalle mit den vorgenannten Buchstaben (T, K, F) unter Hinzufügung des Datums und des Handzeichens auf dem Verordnungsblatt (unten links auf der Rückseite der VO)

Sollte die Frequenz aus o.g. Gründen nicht eingehalten werden können, bitte wie vor genannt verfahren.

Bei allen Krankenkassen:
Sofern der Vertragsarzt auf dem Verordnungsblatt keine Angabe zum spätesten Behandlungsbeginn gemacht hat, ist die Behandlung innerhalb von 14 Tagen nach Ausstellung der Verordnung zu beginnen.

Aktuelle Information des Vdek :

Mangelhafte Übermittlung von ICD-10-Codes im Abrechnungsverfahren nach § 302 SGB V

Mit Schreiben vom 26.5.15 weist der Vdek erneut darauf hin, dass die Leistungserbringer im Rahmen des elektronischen Abrechnungsverfahrens nach § 302 SGB V u.a. verpflichtet sind, die auf den Verordnungen eingetragenen IDC-10-Codes zu übermitteln.

Da die Übermittlung der ICD-10-Codes für die Durchführung der Wirtschaftlichkeitsprüfung gemäß § 106 SGB V unverzichtbar ist, haben sich die Ersatzkassen darauf verständigt, ab sofort alle Abrechnungen mit fehlendem ICD-10-Code im Datensatz zurückzuweisen.

Anhebung der Beihilfesätze vom BMI abgelehnt

Bereits mit Schreiben vom 10. Juli 2013 hat der VPT sich an das für Beihilfeangelegenheiten federführende Bundesministerium des Innern (BMI) gewandt und dringend eine längst überfällige Anhebung der Beihilfesätze gefordert. Die Beihilfesätze wurden zuletzt zum 1. März 2001 angehoben. Seitdem hat das BMI die Eingaben immer wieder mit der Begründung abgewiesen, dass die Beihilfesätze bewusst nicht alle Behandlungskosten von Beihilfeberechtigten abdecken würden. Auch auf die schlechte Haushaltslage hat das BMI immer wieder hingewiesen.
Leider will sich das BMI auch bei der aktuellen Eingabe nicht bewegen. Es weist in seinem Antwortschreiben vom 16. Juli 2013 unter anderem erneut darauf hin, dass die Beihilfesätze bewusst keine vollständige Kostenerstattung für den beihilfeberechtigten Personenkreis beinhalten. Das BMI führt dazu wörtlich folgendes aus:
“(…) Sofern Kostenerhöhungen in den Praxen eingetreten sind, bleibt den Praxen ein erhöhter Berechnungssatz vorbehalten. (…) Die Höchstsätze zum Beispiel in dem Verzeichnis der Anlage 9 zu § 23 Absatz 1 BBhV sind nur verbindlich für die Beihilfefestsetzungsstellen und im Verhältnis zu den Beihilfeberechtigten, nicht aber im Verhältnis der Beihilfeberechtigten einschließlich ihrer berücksichtigungsfähigen Angehörigen zu den Leistungserbringern. (…) Die Festlegung von Höchstsätzen in der Bundesbeihilfeverordnung beinhaltet bewusst keine vollständige Kostendeckung für den Beihilfeberechtigten. Die Differenz zwischen den Höchstbeträgen und den tatsächlich in Rechnung gestellten Kosten sind als Eigenbeteiligung der Beihilfeberechtigten zu sehen. (…)
Das Bundesverfassungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung festgestellt, dass die Beihilfe als eine die Eigenversorgung ergänzende Leistung konzipiert ist. (…) Eine lückenlose Erstattung jeglicher Aufwendungen verlangt die Fürsorgepflicht jedoch nicht (…).”
Damit hat das BMI erneut klargestellt, dass es den Praxen obliegt, eine angemessene Vergütung für an Beihilfeberechtigte abgegebene Leistungen zu verlangen. Der VPT wiederholt daher noch einmal seine Empfehlung an alle Mitgliedspraxen, auch bei Beihilfeberechtigten die Bestimmungen des § 612 Abs. 2 BGB anzuwenden. Dort heißt es:
“Ist die Höhe der Vergütung nicht bestimmt, so ist bei dem Bestehen einer Taxe die taxmäßige Vergütung, in Ermangelung einer Taxe die übliche Vergütung als vereinbart anzusehen.”
In Auslegung dieser Vorschrift sollen auch Beihilfeberechtigten immer die Vergütungen in Rechnung gestellt werden, die als ortsübliche Vergütung üblicherweise für Privatbehandlungen in der jeweiligen Region in Ansatz gebracht werden. Die Beihilfesätze sind hierbei für die Physiotherapiepraxis nicht von Bedeutung. Sie bestimmen lediglich die Höhe der Rückerstattung, die der Beihilfeberechtigte von seiner Beihilfestelle im Nachgang erhält. Der von einer Praxis dem Patienten in Rechnung gestellte Privatsatz kann durchaus auch deutlich über den Beihilfesätzen liegen. Eine direkte Rechtsbeziehung besteht in diesen Fällen nur zwischen Beihilfeberechtigtem und Physiotherapiepraxis, nicht aber zwischen Beihilfestelle und Praxis.
Der VPT empfiehlt in jedem Fall den Abschluss einer schriftlichen Honorarvereinbarung mit Privatversicherten, Beihilfeberechtigten und Selbstzahlern, und zwar vor Behandlungsbeginn. In dieser Vereinbarung sollte auch bereits darauf hingewiesen werden, dass Privatversicherte und Beihilfeberechtigte ggf. nicht den vollen Behandlungspreis von ihrer privaten Krankenversicherung oder Beihilfestelle zurückerstattet bekommen. Damit können Auseinandersetzungen mit Patienten, die häufig nach Abschluss der Behandlung entstehen, von vornherein vermieden werden.

Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten – IFK e.V.

Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.
Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.
Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.
Verband Physikalische Therapie – Vereinigung für die
physiotherapeutischen Berufe (VPT) e.V.

PRESSEERKLÄRUNG
12.09.2013
Startschuss für neuen Spitzenverband
„Unsere Berufsverbände stellen sich gemeinsam neu auf. Wir werden mit einem veränderten Auftritt und gestärkten Kompetenzen insbesondere die Interessen unserer freiberuflichen Mitglieder gegenüber der Gesundheitspolitik und den Krankenkassenverbänden in Berlin noch intensiver vertreten!“, erklärt hierzu Arnd Longrée, Vorsitzender des DVE. „Der Startschuss für eine intensivierte Zusammenarbeit ist heute gefallen. Der Gründungsakt für den neuen Spitzenverband findet im November in Berlin statt!“, fügt Longrée hinzu. Nicht mehr dabei ist der VDB-Physiotherapieverband e. V., Bonn, in dem unter anderem die medizinischen Badebetriebe organisiert sind. Der VDB erweckte in der letzten Zeit Erstaunen mit Rechtsstreitigkeiten gegen den eigenen Dachverband BHV. Dessen andere fünf Mitgliedsverbände haben nun die Konsequenzen gezogen. Die BHV wird nach Abschluss diverser Prozesse und der Überleitung bundesweit gültiger Vereinbarungen mit den Krankenkassen Anfang 2014 abgewickelt.
v.i.S.d.P:
Heinz Christian Esser
Geschäftsführer ZVK (0170 7913665)
Situation in den Praxen für physikalische und Physiotherapie
In mehreren Gesprächen mit Abgeordneten des deutschen Bundestages: Herrn Herbert Behrens (Die Linke), Herrn Andreas Mattfeld (CDU) und Herrn Dr. Carsten Sieling (SPD) haben wir die Probleme der niedergelassen Therapeuten zur Sprache gebracht.
Unser Hauptproblem ist die nach wie vor bestehende Kopplung der Preisentwicklung an die Grundlohnsumme und die damit immer weiter klaffende Schere zwischen Einnahmen und Kosten der Praxen. Daran ändert auch der vom Bundestag beschlossene Vorlageverzicht von Preisvereinbarungen nichts. Die Verhandlungsführer der Primärkassen in Niedersachsen haben in Gesprächen deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die Grundlohnsumme nach wie vor Bestandteil des § 71 Abs.1 im SGB V ist. Auch wenn der Buchner-Verlag dies anders propagiert. Da unsere Arbeit sehr personalintensiv ist, haben wir keine Möglichkeiten, die immer mehr steigenden Kosten in den Praxen abzufedern. Die Gefahr von Dumpinglöhnen wird immer größer. Besonders vor dem Hintergrund der zunehmenden Akademisierung im Heilmittelbereich.
Den Ärzten wurden in den vergangenen Jahren Wahlgeschenke von über 2 Mrd. gemacht, die von den Krankenkassen bei anderen Leistungserbringern eingespart werden. Zuwächse von über 17% in den letzten Jahren.
Eine Studie aus Rheinland Pfalz sagt einen Fachkräftemangel auf Grund schlechter Bezahlung und mangelnder Anerkennung voraus.
Fachschulausbildung und akademische Ausbildung sollten nebeneinander bestehen bleiben. Die Einstiegsvoraussetzungen – auch für die Fachschulausbildung – sollten aber angehoben werden.
Die BHV sollte als stimmberechtigtes Mitglied in den Gemeinsamen Bundesausschuss aufgenommen werden.
Wolfgang Hensen
Vorsitzender der Landesgruppe Weser-Ems
Geschäftsstelle