Medikamente und Ernährung in der Physiotherapie

Zielgruppe: Physiotherapeuten, Sportwissenschaftler, Ärzte, Heilpraktiker

34 UE / 34 FP

Termin:Kompaktkurs Teil 1. und 2. 12.09.-15.09.2019
U-Zeit:Do./Sa. 09.00-18.00 Uhr,
So. 09.00-13.15 Uhr
Leitung:
Jürgen Focke
Ort:IWK, Delmenhorst
Gebühr:M: € 400,00; NM € 500,00 incl. Skript

Beschreibung

KddR anerkannter Refresher zur Verlängerung der Rückenschullehrerlizenz

Die Ernährung sowie die Einnahme von Medikamenten begleiten den Physiotherapeuten jeden Tag in der Praxis. Der Kurs soll dem Therapeuten die Einflussnahme einer schlechten Ernährung und Einfluss von Medikamenten auf Krankheitsbilder deutlich machen.

Dem Kursteilnehmer wird Wissen vermittelt, welches ihm ermöglicht, parallel zu seiner Therapie, positiven Einfluss über die Ernährung zu nehmen. Dem Kursanten wird vermittelt, wie Medikamente auf seine Therapie Einfluss nehmen, welche Therapien und Medikamente nicht miteinander harmonisieren und sogar als kontraindiziert gesehen werden.

Der Kurs beginnt mit dem Wissen über Heilungszeiträume/Turnover Zeiten, der unterschiedlichen Verletzungsstrukturen und dem Einfluss dieser „Heilungskaskade“ durch Ernährung und Medikamenteneinnahme. Gerade dieses Wissen ist für den Behandler unerlässlich, da das Gewebe von der Entzündungsphase bis zur Remodulierung spezifische, unterschiedliche Reize in der Krankengymnastik benötigt.
Diese, dem heilenden Gewebe angepassten krankengymnastischen Reize, können durch ungünstige Ernährung und Medikamenteneinnahme des Patienten so stark beeinflusst werden, dass der krankengymnastische Behandlungserfolg unterwandert wird oder für den Behandler sogar eine Kontraindikation darstellt.

Zum weiteren folgt die Einführung in die Ernährungslehre, Ernährungsphysiologie, Grundlagen der gesunden Ernährung, anatomische Grundlagen des Verdauungssystems, Nährstoffe, Vitamine, Ernährung und Medikamente/Nahrungsergänzungsstoffe mit Einfluss auf Krankheitsbilder. Weiterhin bekommt der Physiotherapeut Möglichkeiten erläutert, bei angezeigter Gewichtsreduzierung den Patienten ernährungstechnisch zu unterstützen.

Der praktische Anteil bezieht sich auf das Erkennen von Prodromalen, der visuellen Diagnostik wie u. a. Antlitz, der Diagnostik mit Kleingerät und Organmobilisationstechnik.

Mit diesem Wissen ist der Physiotherapeut in der Lage, optimal den Patienten in seiner Regeneration zu begleiten, negative Einflüsse von ihm abzuwenden bzw. seine Behandlung auf die parallel notwendige medikamentöse Therapie abzustimmen.

Das „must have“ für Physiotherapeuten.

Unterrichtskriterien:

–   Einflussnahme einer schlechten Ernährung und Einfluss von Medikamenten auf Krankheitsbilder deutlich machen.

– Verschlimmerung verhüten  bzw.  Krankheitsbeschwerden lindern

– Gefahr für die Gesundheit, die zu einer Krankheit führen würde, zu beseitigen

–  Gefährdungen der gesundheitlichen Entwicklung entgegenzuwirken

– Erkennen von Prodromalzeichen

–  Klinische Untersuchungstechniken

Lehrziel:
Dem Kursanten schon aus der Anamnese heraus Kenntnisse zu vermitteln, bezüglich Erkennung und Einschätzung von Irritationen, die aufgrund der Ernährung oder medikamentös ausgelöst werden.
Diese erlernten Kenntnisse sollen  eine zusätzliche Hilfe darstellen, infiltrierte negative Einflüsse durch falsche Ernährung und Irritationen, ausgelöst durch Medikamenteneinnahme,  in der Physiotherapie und Rehabilitation des Patienten zu begegnen.