Aussetzung der Unterbrechungsfristen durch den Coronavirus (COVID-19)

Aus Angst, sich mit dem Coronavirus anzustecken, sagen Patienten vermehrt Termine ab. Andererseits gilt es, dass Risikopatienten möglichst von einem Praxisbesuch absehen. Um dieser Situation gerecht zu werden, wurden die Unterbrechungsfristen angepasst.

Achtung: Hierbei handelt es sich lediglich um eine Empfehlung des GKV-Spitzenverbandes an seine Mitgliedskassen. Eine Garantie, dass jede Krankenkasse diese Regelungen anwendet, ist somit leider nicht gegeben. Wir gehen aber davon aus, dass die meisten Kassen sich daran halten werden.

Von den Primärkassen in Niedersachsen und Bremen werden wir höchstwahrscheinlich Montag, den 16.03.2020 eine Rückmeldung erhalten. Auch über die Rückmeldung der vdek/den Ersatzkassen werden wir Sie zeitnah informieren.

Hier können die Behandlungen für 42 Tage unterbrochen, oder der Behandlungsbeginn auf 28 Tage verlängert werden.

Bei folgenden Fallgestaltungen tritt dieses in Kraft:

  • Schließung der Heilmittelpraxis
  • Häusliche Quarantäne des Personals oder der Versicherten
  • Versicherte sagen aus Ansteckungsangst Termine ab
  • Praxis sagt den Behandlungstermin aufgrund dieser Gründe ab

Die Fallgestaltungen sind auf der Rückseite der Verordnung mit „C“ zu kennzeichnen.

Sofern die Krankenkassen eine Zahlung aufgrund der aktuellen Situation nicht innerhalb der vertraglich vereinbarten Frist sicherstellen können, wird der Vergütungsanspruch 42 Kalendertage nach dem Eingang der Abrechnungsunterlagen fällig.

Achtung: Hierbei handelt es sich lediglich um eine Empfehlung des GKV-Spitzenverbandes an seine Mitgliedskassen. Eine Garantie, dass jede Krankenkasse diese Regelungen anwendet, ist somit leider nicht gegeben. Wir gehen aber davon aus, dass die meisten Kassen sich daran halten werden.