Neue Abrechnungshinweise der DAK Gesundheit

Anfang Juni 2016 hatten wir über eine Information der DAK-Gesundheit berichtet, wonach diese Kasse Abrechnungen kürzen werde, wenn die mit den Ersatzkassen rahmenvertraglich vorgesehenen Unterbrechungstatbestände

  • therapeutisch indizierte Behandlungsunterbrechung in Abstimmung mit dem verordnenden Arzt (Kürzel “T”),
  • Krankheit des Patienten/Therapeuten (Kürzel “K”) sowie
  • Ferien bzw. Urlaub des Patienten/Therapeuten (Kürzel “F”)

um mehr als 28 Tage überschritten werden. Der massive Protest der Berufsverbände hat dann dazu geführt, dass die DAK diese Kürzungen zunächst bis zum 31.07.2016 ausgesetzt hatte (wir berichteten).

Mittlerweile hat die DAK die Berufsverbände erneut angeschrieben und mitgeteilt, dass eine Behandlungsserie im Rahmen einer Verordnung außerhalb des Regelfalls innerhalb von 12 Wochen abgeschlossen werden müsse. Sie stützt sich dabei auf die Heilmittel-Richtlinie und teilt mit, dass eine Behandlung danach grundsätzlich nicht länger als 12 Wochen ausgeführt werden könne. Komme es zu einer Unterbrechung der Behandlung, werde im Einzelfall auch eine Verschiebung der vorzusehenden Beendigung toleriert. Diese sollte allerdings nicht über den von der DAK akzeptierten Rahmen von Unterbrechungen hinausgehen, so die DAK in ihrem Schreiben.

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Verordnung im Rahmen des Entlassmanagements

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seinen Sitzungen am 17. Dezember 2015 und 19. Mai 2016 beschlossen, die Richtlinie über die Verordnung von Heilmitteln in der vertragsärztlichen Versorgung (Heilmittel-Richtlinie, HeilM-RL) in der Fassung vom 20. Januar 2011 (BAnz S. 2247) wie folgt zu ändern: Nach § 16 wird folgender § 16a eingefügt:

§ 16a Verordnung von Heilmitteln im Rahmen des Entlassmanagements                                                                                                                (1) Soweit es für die Versorgung der oder des Versicherten unmittelbar nach der Entlassung aus dem Krankenhaus erforderlich ist, kann das Krankenhaus (die Krankenhausärztin oder der Krankenhausarzt) im Rahmen des Entlassmanagements wie eine Vertragsärztin oder ein Vertragsarzt Heilmittel nach Maßgabe des Heilmittelkatalogs für einen Zeitraum von bis zu sieben Kalendertagen nach der Entlassung entsprechend dieser Richtlinie verordnen. Für Verordnungen nach Satz 1 sind zuvor getätigte vertragsärztliche Verordnungen durch die Krankenhausärztinnen und Krankenhausärzte nicht zu berücksichtigen. Die Verordnungsmenge ist abhängig von der Behandlungsfrequenz so zu bemessen, dass der nach Satz 1 erforderliche Versorgungszeitraum nicht überschritten wird. (2) … Als Anlage erhalten Sie den Beschluss. Klicken Sie hier

Überleitungslehrgang MasseurIn u. med. BademeisterIn zum/r PhysiotherapeutIn

Der VPT bietet in Norddeich einen Überleitungslehrgang zum/r PhysiotherapeutIn gem.§12 Abs. 1 Satz 3 MPhG an.

Kurzinformationen zum Überleitungslehrgang:

Veranstalter: Rhein Kolleg Meckenheim, An der Alten Eiche 10, 53340 Meckenheim Ansprechpartner: Herr Quast und Frau Thamm,    Tel.: 02225 – 92 19-0,  E-Mail: info(at)rhein-kolleg.de

Lehrgangsort: Dr. Becker Klinik Norddeich, Badestr. 15, 26506 Norddeich Ansprechpartner: Frau Remmers, Tel.: 04931 – 985-0        E-Mail: info(at)rhein-kolleg.de

Dauer: Beginn Oktober 2016 – März 2018 ( 18 Monate berufsbegleitend)

Bei Interesse nehmen Sie bitte mit uns oder oben angegebenen Ansprechpartnern Kontakt auf, damit wir Ihnen den Berwerbungs-und Anmeldebogen sowie weitere vorbereitete Anträge z. B. für das Gesundheitsamt zur Verfügung stellen können.  Als Anlage erhalten Sie die Lehrgangsinformationen. Klicken Sie hier.